Für jeden ein Kraut: Futterpflanzen für die Finken

Die markanten Schnäbel sind allen bestens als Erkennungsmerkmal der Finken bekannt. Sie picken Sämereien und lassen sich an Futterbrettern gut beobachten. Ausgeräumte Landschaften und perfekt gepflegte Gärten bieten den oft bunt gefärbten Finken aber wenig zum Picken. Mit Samenständen, die den Winter stehen bleiben, und einheimischen Heckenpflanzen mit Früchten und Sämereien lassen sich einige Finkenarten in den eigenen Garten locken.

Anmeldung Kurs Grundkenntnisse Naturschutz

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Medienmitteilung & -beiträge vor 2018

24. September 2017: Bericht Luzerner Rundschau zum EuroBirdwatch.

22. September 2017: Rigi Anzeiger zum EuroBirdwatch.

21. September 2017: Bericht Surseer Woche zur Informationsveranstaltung des OV Sursee zur Revitalisierung der Sure.

18. September 2017: Medienmitteilung zum 24. EuroBirdwatch 30.09.-1.10.2017

Der Erlenzeisig gehört in manchen Jahren zu den häufigsten Durchzüglern, der am EuroBirdwatch-Wochenende beobachtet wird. (Foto: © Michael Gerber)

30. August 2017: Statement in Bericht über die Höckerschwäne Hallwilersee

24. Juli 2017: Medienbericht zur Vernehmlassung Kantonales Waldgesetz und Kantonale Waldverordnung

31. Mai 2017: Medienmitteilung zum Kantonsgerichtsentscheid zur Platzierung eines Schulpavillons in Knutwil

Der Schulpavillon soll so platziert werden, dass der Weiher erhalten bleibt (Foto: © Maria Jakober)

9. Mai 2017: Medienmitteilung zum «Festival der Natur» 18. bis 21. Mai

Mit etwas Glück kann an der Morgenexkursion am 20. Mai der Eisvogel beobachtet werden (Foto: © Marcel Burkhardt)

30. April 2017: Medienmitteilung zur ersten Zentralschweizer «Bördleif»-Vogelrally

An der Abschlussveranstaltung strahlten alle Teilnehmenden der ersten Zentralschweizer «Bördleif»-Vogelrally (Foto: © Michael Schaad/BirdLife Luzern)

26. Februar 2017: Bericht in der Neuen Luzerner Zeitung zum Entscheid gegen Eingriffe ins Brutgeschäft der Höckerschwäne am Hallwilersee

2017 sollen keine Eingriffe in den Bestand der Höckerschwäne am Hallwilersee erfolgen. BirdLife Luzern begrüsst diesen Entscheid. (Foto: © Marcel Burkhardt).

27. Januar 2017: Bericht in der Neuen Luzerner Zeitung zu den Wintergästen auf dem Vierwaldstättersee

14. Juni 2016: Medienmitteilung zum Tag der Artenvielfalt

Viele Interessierte guckten der Schneckenexpertin bei der Bestimmung über die Schultern (© F. Knaus).
Viele Interessierte guckten der Schneckenexpertin am Tag der Artenvielfalt bei der Bestimmung über die Schultern (Foto: © Florian Knaus).

17. Mai 2016: Medienmitteilung zum «Festival der Natur»

4. Mai 2016: Medienmitteilung zur «Stunde der Gartenvögel»

24. März 2016: Medienmitteilung der Umweltverbände zum Hochwasserschutzprojekt Reuss

21. Januar 2016: Medienmitteilung zum Entscheid des Regierungsrats betreffend Kite-Surfen auf dem Sempachersee

7. Januar 2016: Medienmitteilung über die neue Geschäftsführerin von BirdLife Luzern

Bestellung Nisthilfen und Samentütchen

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Wettbewerb

Von früh im Jahr bis in den Herbst sind Insekten auf ein reiches Blütenangebot angewiesen (Foto: © M. Jakober).

Was entdecken Sie in Ihrem artenreichen Paradies? Eine wahre Blütenpracht? Einen schillernden Käfer oder munteren Schmetterling? Oder gar eine Zauneidechse an einem sonnigen Plätzli?

Immer Ende Jahr zeichnen wir die schönsten drei Aufnahmen von vielfältigen und artenreichen Gartenecken sowie Terrassen- und Balkon-Paradiesen mit einem Glas Blütenhonig aus.

Einsendeschluss 2018: 30. November
Einsenden an: Geschäftsstelle oder BirdLife Luzern, 6000 Luzern

Mauersegler – im Himmel daheim

Luft ist ihr Element: Mauersegler landen nur fürs Brüten (Foto: © M. Gerber).

Mit den charakteristischen «sriie-sriee»-Rufen von ganz hoch oben machen die Mauersegler auf sich aufmerksam. Aufmerksamkeit brauchen die faszinierenden Flugjäger mehr denn je!

Vielfältige und damit insektenreiche Landschaften mit Hecken, Bächen und extensive Wiesen sind für sie unentbehrlich. Und genau diese Landschaftselemente verschwinden fast ungemerkt. Auf ausgedehnten Jagdflügen sammeln die Mauersegler bis zu 200 Insekten. Ein- bis zweimal pro Stunde fliegen sie zurück zum Nest und würgen die Futterballen in den Rachen eines Kükens.

Die typischen Gebäudebrüter sind auf Schlupflöcher und Nischen angewiesen, wo sie geschützt brüten können. Bei Rennovationen verschwinden immer wieder traditionelle Verstecke und Neubauten bieten keine Ritzen und Hohlräume mehr. Mit Nistkästen kann den faszinierenden Kolonienbrütern zum Aufwind verholfen werden. Mauersegler sind sehr standorttreu. Umso gravierender ist es, wenn Nistplätze zerstört werden. Werden Bautätigkeiten im Herbst und Winter vorgenommen und bis im April wieder Nester angeboten, kann einfach auf die Mauersegler Rücksicht genommen werden.

Weitere spannende Informationen finden Sie hier: Mauersegler.

Sommerboten: Rauch- und Mehlschwalben

Die Mehlschwalbe ist an ihrem leuchtend weissen Bauch und Bürzel gut im Flug zu erkennen. Sie brütet auch gerne in Siedlungen (Foto: © M. Gerber).
Die Rauchschwalbe bevorzugt eher ländliche Gegenden. Die spitzigen Schwanzspitzen lassen sie elegant, fast grazil erscheinen (Foto: © M. Burkhardt).

Sowohl Rauch- als auch Mehlschwalbe nehmen sehr gerne Kunstnester an. Ursprünglich bauen sie ihre Nester aus Lehmklümpchen und Erdmaterial, das sie auf unbefestigten Plätzen, Wegen mit Pfützen und Tümpeln in unmittelbarer Umgebung finden. Vielerorts werden genau diese Flächen versiegelt. Wer denkt dabei daran, dass die faszinierenden Luftakkrobaten kein Nistmaterial mehr finden? Mehlschwalben brüten gerne an Gebäuden, Rauchschwalben bevorzugen das Gebäudeinnere, d.h. Ställe, in denen sie auch Insekten jagen.

Reiche Insektenvorkommen sind für die Schwalben das A und O. Wichtigste Einflussfaktoren sind das Wetter und die Lebensräume zusammen mit der Bewirtschaftung. An sonnigen, warmen Tagen finden die Schwalben viel näher am Nest und vor allem mehr Fluginsekten. Untersuchungen der Vogelwarte zeigten den Vergleich: Bei kalt-nasser Witterung werden Kücken etwa 180-mal pro Tag mit total rund 25 g gefüttert. Bei sonnig-warmem Wetter sind es 300 Fütterungen pro Tag und 48 g. Artenreiche und vielfältige Lebensräume sind insektenreich. Lebendige, vielfältige Gärten, zum Beispiel mit der Ansaat von blühenden Wiesen, können wertvolle Beiträge für Insekten sein.

Mehr Informationen finden Sie hier: Rauchschwalbe, Mehlschwalbe.

Haussperling – gefiederter Alltagsbegleiter

In europäischen Städten verschwindet der Haussperling mehr und mehr aus dem Siedlungsalltag: Grünflächen, Insekten und Schlupfwinkel an Gebäuden verschwinden. Dem Spatz fehlen Nahrung und Brutmöglichkeiten (Foto: © M. Burkhardt).

Dieser mehr oder weniger gern gesehene Bewohner unserer Siedlungen baut seine Nester in Nischen und Höhlen aller Art. Am liebsten mag er Verstecke an und in Gebäuden. An modernen Gebäuden fehlen genau diese Schlupfwinkel.

Insekten und Spinnen, mit denen Haussperlinge ihre Jungen füttern, finden die putzigen Siedlungsbewohner nur in Gebieten, in denen es grünt und blüht. Da solche Flächen mehr und mehr verschwinden oder mit exotischen Stauden bepflanzt werden, kommt auch der Haussperling in Bedrängnis. Fast unbemerkt verschwindet dieser Begleiter aus den Städten Europas – ein Alarmzeichen für die negative Veränderung der Lebensbedingungen in den Siedlungen!

Mit Nistkästen und der Ansaat oder Pflanzung einheimischer Pflanzen kann dem Spatz erfolgreich geholfen werden. Annähernd paradiesisch fühlen sich Haussperlinge, wenn sie in der Nähe katzensichere Sand-, Staub- und Wasserbäder für die Gefiederpflege finden.

Weitere spannende Informationen finden Sie hier: Haussperling.

10’000 Quadratmeter Blütenparadies für Luzern!

Sinneserlebnis und unverzichtbare Nahrungsgrundlage für Insekten: blühende Paradiese in Gärten und Pärke (Foto: © BirdLife Schweiz).

Ist es nicht ein wohltuendes Sinneserlebnis, den würzig-süssen Duft in einer blühenden Gartenecke einzuatmen, über die Fülle an Farben und Formen zu staunen sowie dem Summen, Zirpen, Surren und Zwitschern zu lauschen?

Wildblumen sind ein wichtiges Puzzleteil der natürlichen Vielfalt. Pollen, Nektar, Samen, Früchte und Blätter sind Nahrungsgrundlage von Insekten. Viele Insekten sind zudem während ihrer Entwicklung auf Wildblumen angewiesen. Früchte und Sämereien sowie Insekten sind wiederum Nahrung für Vögel. Die Natur ist ein eng verstricktes ökologisches Netzwerk. Fehlt etwas, hat dies Auswirkungen, auch wenn diese oft kaum direkt sichtbar sind.

Bieten Sie den summenden und zirpenden Gartengästen ein Paradies an und machen Sie mit beim Wettbewerb! Samentütchen für 1 Quadratmeter Blumenwiese können Sie bei der Sektion in Ihrer Nähe oder der Geschäftsstelle beziehen (E-Mail, 079 718 45 39).

1000 Nisthilfen für Luzern!

Für die Aufzucht einer Mehlschwalben-Brut sind 6000–8000 Fütterungen oder rund 1 kg Insekten nötig (Foto: © S. Wassmer)!

Haussperling, Rauch- und Mehlschwalbe sowie Mauersegler haben eines gemeinsam: Sie sind fürs Brüten auf Nischen und Schlupfwinkel, bevorzugt an Gebäuden, angewiesen. Die heutige Bauweise von Gebäuden ist für sie ein Problem, denn alles ist ordentlich und perfekt. Wo finden sie da noch ein Loch, ein Versteck, eine Höhle? Mit Nisthilfen, die sie sehr gerne annehmen, können wir Ihnen zu neuem Aufwind verhelfen.

Wer Mitglied bei einer BirdLife Luzern-Sektion oder bei BirdLife Luzern ist oder gleich Mitglied wird, bekommt eine Nisthilfe geschenkt. Andernfalls fällt ein Unkostenbeitrag von CHF 10 an. Melden Sie sich bei der Sektion in Ihrer Nähe oder bei der Geschäftsstelle von BirdLife Luzern (E-Mail, 079 718 45 39).

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