Abendspaziergänge zu Luzerner Naturjuwelen 2018

2018 fanden die folgenden Abenspaziergänge statt:

Junge Schleiereulen © B. Schmid

Lebendiger Bauernhof oder auf den Spuren von Schleiereule und Turmfalke
Auf dem Lochgüterhof in Honau dürfen Bäume alt werden, zusammen fallen und Lebensraum für Käfer & Co. werden. In den Gebäuden brüten Schleiereulen und Turmfalken. Auf diesem Spaziergang lassen wir uns von der Lebendigkeit in der Landwirtschaft faszinieren.
Freitag, 8. Juni 2018 | 19 bis 20.30 Uhr |
Treffpunkt: Parkplatz Aldi, Honau

 

 

 

Trübelbachweiher © M. Steffen

Unglaubliches am Wegrand!
Vom Kloster St. Urban spazieren wir entlang von blühenden Wiesen, in denen es zirpt und summt zum Trübelbachweiher. Wir staunen, welche Pflanzen und Tiere zu entdecken sind. Der Weiher entwickelt sich zu einem wahren Naturjuwel: Ob die Trockenmauer schon fertig gestellt ist? Wer profitiert von diesem Lebensraum? – Eine wahre Entdeckungsreise vor der Haustür.
Donnerstag, 21. Juni 2018 | 19 bis 20.30 Uhr |
Treffpunkt: Klosterparkplatz, Gashof Löwen, St. Urban

 

 

Alpensegler © S. Wassmer

Segler – faszinierende Luftakrobaten
Siedlungen sind für viele Vögel «Felslandschaften». So brütet auch der eigentliche Felsenbrüter Alpensegler heute vor allem in Gebäuden. Sein Lebensraum ist die Luft! Auf einem Abendspaziergang zu Seglernistplätzen in Hochdorf lassen wir unseren Blick in den Himmel schweifen und uns von den grandiosen Flieger faszinieren.
Mittwoch, 15. August 2018 | 19 bis 20.30 Uhr |
Treffpunkt: Pfarrkirche St. Martin, Hochdorf

 

 

Zebraspringspinne © Albert Krebs

Auch acht Beinen unterwegs: Spinnen auf der Spur!
Raffinierte Fangnetze und faszinierende Balzrituale der Spinnenmännchen. – Die Welt der Spinnen ist voller Überraschungen. Die Biologin Catherine Zinkernagel erzählt uns auf dem Spaziergang durch Kriens Verblüffendes und Wissenswertes über diese Achtbeiner.
Montag, 10. September 2018 | 19 bis 21 Uhr |
Treffpunkt: Katholische Kirche St. Gallus, Kriens

 

 

«Bördleif»-Vogelrally 2018

2. «Bördleif»-Vogelrally 2018: schön wars!

Wie viele Vogelarten entdecken Sie in 12 Stunden quer durch die Zentralschweiz? Zum zweiten Mal organisiert BirdLifeLuzern am 5. Mai 2018 für Gross und Klein eine Vogelrally in den Kantonen Luzern, Nid- und Obwalden und Uri sowie im Kanton Schwyz im ganzen Rigi-Gipfelbereich (oberhalb von 1000 m ü.M.). Die Teams von 3–5 Personen können irgendwo in der Zentralschweiz starten. Neben Jugendlichen und Erwachsenen können auch Kinder teilnehmen. Für sie wird am Nachmittag eine begleitete, dreistündige Vogelpirsch am Rotsee organisiert. Spätestens um 18 Uhr treffen wir uns in der Rotsee-Badi in Ebikon zur Auswertung, Rangverkündigung und vor allem zum Plaudern, Austauschen und gemütlichen Zusammensein!

«Bördleif»-Vogelrally 2017 © Micheal Schaad

Wann: Samstag, 5. Mai 2018 von 5 bis 17 Uhr
Wo: Start und Ende nach freier Wahl irgendwo in der Zentralschweiz, beobachtet werden kann in den Kantonen Luzern, Nid- und Obwalden und Uri sowie im Kanton Schwyz im ganzen Rigi-Gipfelbereich
Wer: Teams von 3–5 Personen, ab 13 bis 99 Jahren; Einzelpersonen können sich ebenfalls anmelden, wir unterbreiten dann einen Vorschlag für ein gemeinsames Team mit anderen Einzelpersonen
Wie: Die Beobachtungen werden in einer Artenliste festgehalten. Fortbewegung nur zu Fuss oder mit Velos und öffentlichen Verkehrsmitteln. Bitte beachten Sie die Regeln für die Teilnahme.
Ausrüstung: angepasste Kleidung, Verpflegung, Feldstecher, Fernrohr
Abschluss: Abgabe der Artenliste spätestens zwischen 17.30 und 18 Uhr in der Rotsee-Badi in Ebikon (Rotseeweg 21, gleich am Rotsee gelegen), anschliessend Siegerehrung und Preisverleihung. Die attraktiven Preise werden gesponsert vom Fotolade Rössli Beromünster, von Swarovski Optik Schweiz und von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach.
Bei Fragen: peter.knaus@birdlife-luzern.ch oder 078 837 32 93 (Peter Knaus)
Anmeldung (bis 28. April 2018): Anmeldeformular

 

Kinder-«Bördleif»-Vogelrally 2018 für Kids von 6–12 Jahren

Kinder-«Bördleif»-Vogelrally 2017 © Michael Schaad

Weisst du, wie viele Vogelarten du in 3 Stunden sehen kannst? Mach am 5. Mai 2018 an der Kinder-«Bördleif»-Vogelrally am Rotsee mit! Messe dich mit anderen Teams und zähle die Vogelarten, die dein Team in 3 Stunden entdecken kann. Dann trommle, wie ein Specht, deine Freunde, Nachbarskinder, Kinder aus dem Verein, Eltern usw. zusammen und melde dich an. Dich und deine Freunde erwarten tolle Preise.

Wann: Samstag, 5. Mai 2018 von 14 bis 17 Uhr
Wo: Start beim Ruderzentrum Luzern-Rotsee, Rotseestrasse 18, Luzern; Besammlung um 13.45 Uhr; Bus 1, Haltestelle Maihofmatte-Rotsee oder Bus 22/23 bis Maihof
Wer: Teams von 3–5 Kindern (Kindergarten und Primarschule); die Eltern dürfen dich bei der Vogelpirsch begleiten
Wie: Vor Ort werden den Kinderteams Bestimmungstafeln zum Eintragen der beobachteten Arten abgegeben; Fortbewegung nur zu Fuss; bitte beachte die Regeln für die Kinderteams
Abschluss: Siegerehrung und Preisverleihung (ab 17.30 Uhr) in der Rotsee-Badi in Ebikon (Rotseeweg 21, gleich am Rotsee gelegen)
Bei Fragen: peter.knaus@birdlife-luzern.ch oder 078 837 32 93 (Peter Knaus)
Anmeldung (bis 28. April 2018): Anmeldeformular

 

                   

Für jeden ein Kraut: Futterpflanzen für die Finken

Die markanten Schnäbel sind allen bestens als Erkennungsmerkmal der Finken bekannt. Sie picken Sämereien und lassen sich an Futterbrettern gut beobachten. Ausgeräumte Landschaften und perfekt gepflegte Gärten bieten den oft bunt gefärbten Finken aber wenig zum Picken. Mit Samenständen, die den Winter stehen bleiben, und einheimischen Heckenpflanzen mit Früchten und Sämereien lassen sich einige Finkenarten in den eigenen Garten locken.

Anmeldung Kurs Grundkenntnisse Naturschutz

Felder mit * sind obligatorisch auszufüllen

Medienmitteilung & -beiträge vor 2018

24. September 2017: Bericht Luzerner Rundschau zum EuroBirdwatch.

22. September 2017: Rigi Anzeiger zum EuroBirdwatch.

21. September 2017: Bericht Surseer Woche zur Informationsveranstaltung des OV Sursee zur Revitalisierung der Sure.

18. September 2017: Medienmitteilung zum 24. EuroBirdwatch 30.09.-1.10.2017

Der Erlenzeisig gehört in manchen Jahren zu den häufigsten Durchzüglern, der am EuroBirdwatch-Wochenende beobachtet wird. (Foto: © Michael Gerber)

30. August 2017: Statement in Bericht über die Höckerschwäne Hallwilersee

24. Juli 2017: Medienbericht zur Vernehmlassung Kantonales Waldgesetz und Kantonale Waldverordnung

31. Mai 2017: Medienmitteilung zum Kantonsgerichtsentscheid zur Platzierung eines Schulpavillons in Knutwil

Der Schulpavillon soll so platziert werden, dass der Weiher erhalten bleibt (Foto: © Maria Jakober)

9. Mai 2017: Medienmitteilung zum «Festival der Natur» 18. bis 21. Mai

Mit etwas Glück kann an der Morgenexkursion am 20. Mai der Eisvogel beobachtet werden (Foto: © Marcel Burkhardt)

30. April 2017: Medienmitteilung zur ersten Zentralschweizer «Bördleif»-Vogelrally

An der Abschlussveranstaltung strahlten alle Teilnehmenden der ersten Zentralschweizer «Bördleif»-Vogelrally (Foto: © Michael Schaad/BirdLife Luzern)

26. Februar 2017: Bericht in der Neuen Luzerner Zeitung zum Entscheid gegen Eingriffe ins Brutgeschäft der Höckerschwäne am Hallwilersee

2017 sollen keine Eingriffe in den Bestand der Höckerschwäne am Hallwilersee erfolgen. BirdLife Luzern begrüsst diesen Entscheid. (Foto: © Marcel Burkhardt).

27. Januar 2017: Bericht in der Neuen Luzerner Zeitung zu den Wintergästen auf dem Vierwaldstättersee

14. Juni 2016: Medienmitteilung zum Tag der Artenvielfalt

Viele Interessierte guckten der Schneckenexpertin bei der Bestimmung über die Schultern (© F. Knaus).
Viele Interessierte guckten der Schneckenexpertin am Tag der Artenvielfalt bei der Bestimmung über die Schultern (Foto: © Florian Knaus).

17. Mai 2016: Medienmitteilung zum «Festival der Natur»

4. Mai 2016: Medienmitteilung zur «Stunde der Gartenvögel»

24. März 2016: Medienmitteilung der Umweltverbände zum Hochwasserschutzprojekt Reuss

21. Januar 2016: Medienmitteilung zum Entscheid des Regierungsrats betreffend Kite-Surfen auf dem Sempachersee

7. Januar 2016: Medienmitteilung über die neue Geschäftsführerin von BirdLife Luzern

Bestellung Nisthilfen und Samentütchen

Felder mit * sind obligatorisch auszufüllen

Wettbewerb

Von früh im Jahr bis in den Herbst sind Insekten auf ein reiches Blütenangebot angewiesen (Foto: © M. Jakober).

Was entdecken Sie in Ihrem artenreichen Paradies? Eine wahre Blütenpracht? Einen schillernden Käfer oder munteren Schmetterling? Oder gar eine Zauneidechse an einem sonnigen Plätzli?

Immer Ende Jahr zeichnen wir die schönsten drei Aufnahmen von vielfältigen und artenreichen Gartenecken sowie Terrassen- und Balkon-Paradiesen mit einem Glas Blütenhonig aus.

Einsendeschluss 2018: 30. November
Einsenden an: Geschäftsstelle oder BirdLife Luzern, 6000 Luzern

Mauersegler – im Himmel daheim

Luft ist ihr Element: Mauersegler landen nur fürs Brüten (Foto: © M. Gerber).

Mit den charakteristischen «sriie-sriee»-Rufen von ganz hoch oben machen die Mauersegler auf sich aufmerksam. Aufmerksamkeit brauchen die faszinierenden Flugjäger mehr denn je!

Vielfältige und damit insektenreiche Landschaften mit Hecken, Bächen und extensive Wiesen sind für sie unentbehrlich. Und genau diese Landschaftselemente verschwinden fast ungemerkt. Auf ausgedehnten Jagdflügen sammeln die Mauersegler bis zu 200 Insekten. Ein- bis zweimal pro Stunde fliegen sie zurück zum Nest und würgen die Futterballen in den Rachen eines Kükens.

Die typischen Gebäudebrüter sind auf Schlupflöcher und Nischen angewiesen, wo sie geschützt brüten können. Bei Rennovationen verschwinden immer wieder traditionelle Verstecke und Neubauten bieten keine Ritzen und Hohlräume mehr. Mit Nistkästen kann den faszinierenden Kolonienbrütern zum Aufwind verholfen werden. Mauersegler sind sehr standorttreu. Umso gravierender ist es, wenn Nistplätze zerstört werden. Werden Bautätigkeiten im Herbst und Winter vorgenommen und bis im April wieder Nester angeboten, kann einfach auf die Mauersegler Rücksicht genommen werden.

Weitere spannende Informationen finden Sie hier: Mauersegler.

Sommerboten: Rauch- und Mehlschwalben

Die Mehlschwalbe ist an ihrem leuchtend weissen Bauch und Bürzel gut im Flug zu erkennen. Sie brütet auch gerne in Siedlungen (Foto: © M. Gerber).
Die Rauchschwalbe bevorzugt eher ländliche Gegenden. Die spitzigen Schwanzspitzen lassen sie elegant, fast grazil erscheinen (Foto: © M. Burkhardt).

Sowohl Rauch- als auch Mehlschwalbe nehmen sehr gerne Kunstnester an. Ursprünglich bauen sie ihre Nester aus Lehmklümpchen und Erdmaterial, das sie auf unbefestigten Plätzen, Wegen mit Pfützen und Tümpeln in unmittelbarer Umgebung finden. Vielerorts werden genau diese Flächen versiegelt. Wer denkt dabei daran, dass die faszinierenden Luftakkrobaten kein Nistmaterial mehr finden? Mehlschwalben brüten gerne an Gebäuden, Rauchschwalben bevorzugen das Gebäudeinnere, d.h. Ställe, in denen sie auch Insekten jagen.

Reiche Insektenvorkommen sind für die Schwalben das A und O. Wichtigste Einflussfaktoren sind das Wetter und die Lebensräume zusammen mit der Bewirtschaftung. An sonnigen, warmen Tagen finden die Schwalben viel näher am Nest und vor allem mehr Fluginsekten. Untersuchungen der Vogelwarte zeigten den Vergleich: Bei kalt-nasser Witterung werden Kücken etwa 180-mal pro Tag mit total rund 25 g gefüttert. Bei sonnig-warmem Wetter sind es 300 Fütterungen pro Tag und 48 g. Artenreiche und vielfältige Lebensräume sind insektenreich. Lebendige, vielfältige Gärten, zum Beispiel mit der Ansaat von blühenden Wiesen, können wertvolle Beiträge für Insekten sein.

Mehr Informationen finden Sie hier: Rauchschwalbe, Mehlschwalbe.

Haussperling – gefiederter Alltagsbegleiter

In europäischen Städten verschwindet der Haussperling mehr und mehr aus dem Siedlungsalltag: Grünflächen, Insekten und Schlupfwinkel an Gebäuden verschwinden. Dem Spatz fehlen Nahrung und Brutmöglichkeiten (Foto: © M. Burkhardt).

Dieser mehr oder weniger gern gesehene Bewohner unserer Siedlungen baut seine Nester in Nischen und Höhlen aller Art. Am liebsten mag er Verstecke an und in Gebäuden. An modernen Gebäuden fehlen genau diese Schlupfwinkel.

Insekten und Spinnen, mit denen Haussperlinge ihre Jungen füttern, finden die putzigen Siedlungsbewohner nur in Gebieten, in denen es grünt und blüht. Da solche Flächen mehr und mehr verschwinden oder mit exotischen Stauden bepflanzt werden, kommt auch der Haussperling in Bedrängnis. Fast unbemerkt verschwindet dieser Begleiter aus den Städten Europas – ein Alarmzeichen für die negative Veränderung der Lebensbedingungen in den Siedlungen!

Mit Nistkästen und der Ansaat oder Pflanzung einheimischer Pflanzen kann dem Spatz erfolgreich geholfen werden. Annähernd paradiesisch fühlen sich Haussperlinge, wenn sie in der Nähe katzensichere Sand-, Staub- und Wasserbäder für die Gefiederpflege finden.

Weitere spannende Informationen finden Sie hier: Haussperling.

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