6. Zentralschweizer Naturtagung

Referentinnen und Referenten

Maria Jakober

Maria Jakober Umwelt GmbH
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Lukas Schuler

Leiter der Geschäftsstelle, DarkSky Switzerland
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Barbara Helm

Leiterin Ressort Vogelzug, Schweizerische Vogelwarte Sempach
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Daniel Schmid

Wildhüter, Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa), Kanton Luzern
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Roger Hodel

Geschäftsführer, Hodel Landschaftsarchitektur
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Michèle Odermatt

Theiler Landschaft und Regionale Koordinationsstelle Fledermausschutz Nidwalden
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Lukas Lischer

AquaPlus
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Katja Lassauer

Freiwillige Mitarbeiterin, Museum Luzern
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Philipp Christen

Albert Koechlin Stiftung
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6. Zentralschweizer Naturtagung

Programm

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Ab 12.00 Uhr

Kaffee und Kuchen
Büchertisch und Informationen über Vögel und Naturschutz
Von 9 bis 13 Uhr ist zudem die Bibliothek der Vogelwarte geöffnet

 

13.00 – 13.10 Uhr

Begrüssung
Maria Jakober

 

13.10 – 13.50 Uhr

Mission Dunkelheit: jedem Biotop natürliches Licht
Lukas Schuler, DarkSky Switzerland

Lichtverschmutzung © Wiki/J. Däpp

Natürliche Dunkelheit ist in unseren dicht besiedelten Landschaften fast verschwunden. Dabei ist sie für Menschen, Tiere und Pflanzen ebenso wichtig wie das Tageslicht. Einige Kantone beginnen deshalb, Dunkelkorridore auszuscheiden und konkrete Massnahmen umzusetzen. Lokale Gegebenheiten wie die Topografie können genutzt werden, um Zonen mit naturnaher Dunkelheit zu bewahren. Auch die Vollzugshilfe mit ihrem 7-Punkte-Plan, die Richtwerte gegen Blendung und Aufhellung sowie neue Technologien helfen, das nächtliche Licht zu reduzieren. Was zunächst dem Menschen dient, schützt zugleich die nachtaktive Tierwelt. Jeder Beitrag zählt: vom Abschirmen einer Lampe über den Einsatz warmweisser Leuchtmittel bis zum Verzicht auf unnötige Beleuchtung. So bleibt die Qualität von Biotopen auch in der Nacht erhalten.

13.50 – 14.10 Uhr

Problematik Vögel und Lichtverschmutzung
Barbara Helm, Schweizerische Vogelwarte Sempach

Vogelzug vor dem Vollmond © Hans Schmid

Tiere haben sich über Jahrmillionen an den täglichen und saisonalen Rhythmus von Tag und Nacht angepasst. Für Vögel sind diese Zyklen entscheidend für die Orientierung, das Zugverhalten und die Fortpflanzung. Künstliches Licht ist eine Neuerung, die diese Signale stört: Nachtziehende Arten werden angezogen und fehlgeleitet, andere beginnen mitten in der Nacht zu singen. Besonders Zugvögel leiden, weil sie von Lichtquellen irritiert werden und wertvolle Energie verlieren. Dass sich das tages- und jahreszeitliche Verhalten verändert, zeigt sich eindrücklich, wenn Rotkehlchen oder Amsel nachts unter Strassenlaternen singen. Der Vortrag macht deutlich, wie umfassend Lichtverschmutzung das Verhalten von Vögeln beeinflusst – mit besonderem Schwerpunkt auf den Vogelzug.

14.10 – 14.30 Uhr

Wildhutaufgaben zur Nachtzeit
Daniel Schmid, Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa), Kanton Luzern

Bestandserhebungen von Wildtieren mittels Wärmebildtechnik © Daniel Schmid

Die Luzerner Wildhut ist auch nachts im Einsatz. Für die Jagdplanung müssen Bestände nachtaktiver Arten erhoben werden, etwa mit Wärmebildtechnik. Pilotversuche mit Drohnen liefern erste Erfahrungen beim Nachweis heimlich lebender, v.a. geschützter Arten wie dem Auerhuhn – und dies störungsärmer als frühere Feldsuchen. Weitere Aufgaben wie Kontrollen oder Schutzmassnahmen erfolgen ebenfalls in der Dunkelheit. Gerade weil viele Wildtiere nachts aktiv sind, ist ein Nachtjagdverbot im Wald sinnvoll. Moderne Technik erleichtert die Arbeit und ermöglicht Einblicke, die noch vor wenigen Jahren kaum möglich gewesen wären. Der Vortrag zeigt die Vielfalt nächtlicher Aufgaben der Wildhut und wie dadurch ein besseres Verständnis für Wildtiere entsteht.

 

14.30 – 14.50 Uhr

100 neue Weiher: wie weiter?
Roger Hodel, Hodel Landschaftsarchitektur

Eine der neu geschaffenen Weiher im Luzerner Seetal © Roger Hodel

Amphibien gehören zu den gefährdetsten Tiergruppen der Schweiz: Fast 80 % der Arten stehen aktuell auf der Roten Liste. Deshalb wurden in den letzten Jahren zahlreiche Projekte zur Förderung ihrer Lebensräume gestartet. Zwischen 2012 und 2016 entstanden allein im Rahmen des Stillgewässerprojekts Luzern Nord über 80 neue Weiher, Tümpel und Nassmulden, 30 wurden saniert und über 3500 Laufmeter Bäche und Gräben aufgewertet. Doch wie entwickeln sich diese Gewässer heute? Werden sie gepflegt und welche Arten profitieren tatsächlich? Erste Ergebnisse zeigen Erfolge, aber auch Herausforderungen in der langfristigen Betreuung. Anhand konkreter Beispiele und Bildern bietet der Vortrag einen Überblick über die bisherigen Anstrengungen und wagt einen Ausblick auf die nächsten Jahre.

 

14.50 – 15.30 Uhr

Pause

 

15.30 – 15.50 Uhr

Fledermäuse – heimliche Jägerinnen der Nacht
Michèle Odermatt, Theiler Landschaft und Regionale Koordinationsstelle Fledermausschutz Nidwalden

Kleine Hufeisennase © Flickr/Martin Grimm

Lautlos und flink jagen Fledermäuse in der Dunkelheit nach Insekten, gesteuert durch ihr faszinierendes Echoortungssystem. Im Sommer bilden Weibchen sogenannte Wochenstuben, wo sie gemeinsam die Jungen zur Welt bringen und aufziehen. Im Herbst, wenn Insektendichte und Temperaturen zurückgehen, ziehen sie sich in geschützte Winterquartiere zurück. Die Kleine Hufeisennase, einst in der Schweiz weit verbreitet, war um 1940 stark bedroht. Langsam erholt sich ihr Bestand wieder. In Obwalden überlebte sie, seit einigen Jahren wurden auch in Nidwalden und 2024 erstmals im Kanton Luzern Wochenstuben nachgewiesen. Als strukturgebundene Fliegerin benötigt die Kleine Hufeisennase vernetzte Landschaften zwischen Wochenstubenquartier und Jagdgebiet (Wald) mit Hecken, Waldrändern oder Obstgärten. Der Vortrag gibt einen Einblick in das Leben dieser kleinen Fledermaus.

15.50 – 16.10 Uhr

Vielfältige Laufkäfer
Lukas Lischer, AquaPlus

Pterostichus melanarius, eine von rund 535 Arten von Laufkäfern © Wiki/AfroBrazilian

In der Schweiz leben rund 535 Arten von Laufkäfern, die unterschiedlichste Ansprüche an ihre Lebensräume stellen. Sie gehören zu den am besten erforschten Käfergruppen, eine aktuelle Rote Liste zeigt ihre Gefährdung. Viele Arten sind flinke Läufer, der Grossteil von ihnen kann zudem fliegen – Sandlaufkäfer zählen gar zu den schnellsten Landlebewesen. Die meisten Laufkäfer sind nachtaktive Räuber, die ihre Beute geschickt aufspüren. Doch auch sie haben Feinde wie zum Beispiel das Grosse Mausohr, eine Fledermausart, die sich auf Grosslaufkäfer spezialisiert hat. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Vielfalt und ökologische Bedeutung dieser Insekten und zeigt, warum sie ein spannender Bestandteil der nächtlichen Natur sind.

 

16.10 – 16.30 Uhr

Einblicke in das erstaunliche Nachtleben verschiedener Nacktschneckenarten
Katja Lassauer, Museum Luzern

Eine von über 250 Schneckenarten © Katja Lassauer

Von Vielen ungeliebt und als nutzlose Schädlinge verschrien, sind Nacktschnecken doch viel besser als ihr Ruf. Oft wird übersehen, dass sich viele Nacktschneckenarten nicht von frischem Pflanzenmaterial ernähren. Indem sie organisches Material rezyklieren, tragen sie zur Fruchtbarkeit unserer Böden bei. Manche Arten sind sogar ausgesprochen nützlich im Garten, da sie die Eier anderer Schneckenarten verzehren. Es lohnt sich durchaus, sich intensiver mit diesen Tieren auseinanderzusetzten, um sie besser kennenzulernen. Ein kleiner Einblick in die nächtlichen Aktivitäten unserer heimischen Nacktschnecken, insbesondere ihrer zum Teil beeindruckenden Paarungsrituale, soll dazu beitragen, mit gewissen Vorurteilen aufzuräumen und sie als wichtigen Bestandteil eines gesunden Ökosystems zu verstehen.

16.30 – 16.50 Uhr

(G)Artenvielfalt Innerschweiz – Mit kleinen Schritten zur grossen Vielfalt
Philipp Christen, Albert Koechlin Stiftung

Der Igel ist eine Leitart im Projekt (G)Artenvielfalt Innerschweiz © Pixnio

Das Projekt (G)Artenvielfalt Innerschweiz der Albert Koechlin Stiftung zeigt, wie schon einfache Massnahmen die Biodiversität im Siedlungsraum fördern können. Drei Leitarten – Stieglitz, Igel und Mauerbienen – machen auf unterschiedliche Lebensräume aufmerksam und regen zu konkretem Handeln an. Über 180 ausgebildete (G)Arten-Coaches beraten direkt vor Ort und geben ihr Wissen praxisnah weiter. Seit April 2025 fanden bereits über 365 Coachings statt. Von naturnah gestalteten Gärten mit Asthaufen, Wildstauden oder durchlässigen Zäunen profitieren auch nachtaktive Tiere wie der Igel. Ziel des Projekts ist, dass möglichst viele Innerschweizer:innen selbst aktiv werden – aus Freude an der Natur, für die eigene Lebensqualität und mit Wirkung für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

 

16.50 – 17.00 Uhr

Fazit und Abschluss der Tagung
Maria Jakober

 

Ab 17.00 Uhr

Apéro

 

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5. Zentralschweizer Naturtagung

Manchmal fehlen die Ideen für ein ökologisches Aufwertungsprojekt oder die Kenntnisse, wie eine Vision umgesetzt wird. Oder die Kontakte zu Menschen fehlen, die mithelfen können. An der Zentralschweizer Naturtagung sollen erfolgreiche Projekte allen Interessierten vorgestellt, Wissen geteilt und Kontakte gepflegt werden. In kurzen Beiträgen werden laufende Projekte im Natur- und Landschaftsschutz vorgestellt. Den Schwerpunkt dieses Jahr bilden die Themen Gewässer und Feuchtgebiete.

Die 5. Zentralschweizer Naturtagung fand am Samstag, 26. Oktober 2024 von 13 bis 17 Uhr an der Vogelwarte Sempach statt, und zwar im roten Forschungsgebäude (Seerose 1, Saal Aquila), gefolgt von einem biodiversen Apéro.

Am selben Vormittag war zudem die Bibliothek der Vogelwarte für Interessierte von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Die Zwergdommel brütet an dicht mit Schilf und Rohrkolben bestandenen Ufern von Seen, Teichen oder Altläufen. Sie kommt in der Zentralschweiz nur in wenigen Feuchtgebieten vor. © Marcel Burkhardt

Veranstaltungspartner

 

Finanzielle Unterstützung

Wir danken folgenden Institutionen für die Unterstützung der 5. Zentralschweizer Naturtagung:

 

 

5. Zentralschweizer Naturtagung

Programm

Programm als PDF

 

Ab 12.00 Uhr

Kaffee und Kuchen
Büchertisch und Informationen über Vögel und Naturschutz
Von 9 bis 13 Uhr ist zudem die Bibliothek der Vogelwarte geöffnet

 

13.00 – 13.10 Uhr

Begrüssung
Maria Jakober

 

13.10 – 13.50 Uhr

Wie geht es den Fliessgewässern in der Schweiz?
Anne Dietzel, Verband Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute, VSA-Plattform Wasserqualität

Bach mit Magerwiesenpuffer © Markus Jenny

Gewässer gehören zu den artenreichsten Ökosystemen der Welt, sind aber auch besonders vom Artenverlust betroffen. Wir Menschen nutzen die Gewässer als Trinkwasserressource und für die Energiegewinnung. Für mehr Siedlungs- und Landwirtschaftsraum verbauen wir Ufer und ändern Flussläufe. Dünger, Pflanzenschutzmittel und andere Mikroverunreinigungen belasten die Gewässer. Wie geht es in diesem Zusammenhang den Fliessgewässern in der Schweiz? Dazu werden die Ergebnisse nationaler Monitoringprogramme in Bezug auf verschiedene ökologische Indikatoren beleuchtet, mit einem Fokus auf die besonders empfindlichen und für die Funktion der Fliessgewässer so wichtigen Makroinvertebraten. Zudem wagen wir einen Ausblick auf Massnahmen, die wir alle umsetzen können, um den ökologischen Zustand der Fliessgewässer positiv zu verändern.

 

13.50 – 14.10 Uhr

Quo vadis Fischereiregal?
Peter Ulmann, Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa), Kanton Luzern

Egli © Christa Rohrbach

Jagd- und Fischereiregale sind althergebrachte Rechte des Kantons für die Nutzung von Wildtieren und Fischen. Anders als die Wildtiere haben sich die Vorkommen der aquatischen Lebensgemeinschaften in den letzten Jahrzehnten besorgniserregend entwickelt. Klimaveränderung, Stoffeinträge und invasive Arten setzen den aquatischen und semiaquatischen Ökosystemen enorm zu. Nicht nur Fliessgewässer zeigen eine starke Degradierung, sondern auch Seen. Der eingetretene oder sich abzeichnende Niedergang der Fischerei als Nutzung ist weit mehr als «nur» der Einbruch der Fänge. Es braucht ein neues Verständnis der Interessengruppen gegenüber ihrer Aufgabe (Kanton), Existenz (Berufsfischerei) und Passion (Angelfischerei). Der im Kanton Luzern dazu praktizierte Ansatz besteht darin, mögliche Perspektiven partizipativ mit den Stakeholdern zu entwickeln.

 

14.10 – 14.30 Uhr

Nicht nur Azur-, sondern auch Keiljungfern dürsten nach Licht und leiden bei zu viel Schatten
Ruedi Wüst-Graf, Naturschutzbüro und Tierpräparation

Kleine Zangenlibelle © Ruedi Wüst-Graf

In jeder Gemeinde bilden Bäche und Gräben wertvolle Vernetzungselemente. Ausserordentlich wichtig ist hierbei die Ausgestaltung des Gewässerumfelds. Besonders auf Fliessgewässer spezialisierte Libellen stellen hohe Ansprüche. Dank dem Gewässerschutzgesetz ist der Schutz geregelt, doch beim Gewässerraum ist vieles ungeklärt, wie die ständigen Streitigkeiten im Kanton Luzern belegen. Auch bei der Uferpflege liegt vieles im Argen. Primär ist diese notwendige Arbeit für Gemeinden, Kanton und Eigentümer ein Kostenfaktor, und dem biologischen Wert eines Fliessgewässers wird eher wenig Bedeutung zugemessen. Doch gerade hier könnte viel Zielführendes getan werden. Am Beispiel von Fliessgewässerlibellen wird aufgezeigt, was zu tun wäre und wie sich die Verantwortlichen, Vereine, aber auch Einzelpersonen einbringen können.

 

14.30 – 14.50 Uhr

Sind Geburtshelferkröten «Glögglifrösche»?
Thomas Röösli, carabus Naturschutzbüro

Geburtshelferkröte © Thomas Röösli

Als «Glögglifrösche» werden mitunter etwas tollpatschige Personen bezeichnet, die mit reichlich Glück durchs Leben stolpern. Aber trifft diese Eigenschaft auch auf die zierlichen und gefährdeten Geburtshelferkröten zu, die im Volksmund ebenso genannt werden? Aufgrund ihrer einzigartigen Fortpflanzungsbiologie stellen sie besonders hohe Ansprüche an ihren Lebensraum, und für ihr langfristiges Überleben sind sie auf reich strukturierte, gut vernetzte Lebensräume angewiesen. 25 Jahre Artenhilfsprogramm haben den Rückgang der Art im Kanton Luzern zwar gestoppt, aber dennoch ist ihre Zukunft ungewiss. Der Vortrag gewährt Einblick in die Biologie dieser Amphibienart und zeigt auf, wovon es abhängt, dass die geheimnisvollen Glockentöne nicht verstummen.

 

14.50 – 15.30 Uhr

Pause

 

15.30 – 16.10 Uhr

Ökologische Aufwertungen im Kaltbrunner Riet: technische Umsetzung und politische Herausforderungen
Corina Del Fabbro, Pro Natura St. Gallen – Appenzell

Grünschenkel © Fritz Sigg

Das Kaltbrunner Riet ist ein national bedeutendes Flachmoor, Amphibienlaichgebiet sowie Wasser- und Zugvogelreservat. Das Schutzgebiet umfasst zwei voneinander getrennte Kerngebiete. Die Fläche zwischen den Kerngebieten wurde landwirtschaftlich intensiv genutzt und die Böden über ein Netz von Drainageröhren entwässert. Entwässert wurden auch Bereiche innerhalb des nationalen Flachmoors. In einem aufwändigen Projekt wurde im Jahr 2022 das Flachmoor regeneriert und in der Zwischenzone eine Flutwiese geschaffen, welche die beiden Kerngebiete miteinander vernetzt. Die Hürden für dieses Projekt waren gross: Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer mussten überzeugt, Opportunitäten genutzt und Vertrauen geschaffen werden. Der Vortrag soll einerseits die technische Umsetzung vorstellen, andererseits beispielhaft aufzeigen, wie eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren gelingen kann.

 

16.10 – 16.30 Uhr

Optimaler Rhythmus der Mahd zur Pflege von Feuchtgebieten
Thomas Sattler, Schweizerische Vogelwarte Sempach

Grande Cariçaie © Verena Keller

Wegen der fehlenden Dynamik von Wasserständen müssen heutzutage die meisten Feuchtgebiete regelmässig gemäht werden, damit sie nicht verbuschen. In vielen Gebieten des Mittellandes hat sich eine Mahd pro Jahr etabliert, auch weil dadurch die typischen und bedrohten Pflanzengesellschaften erhalten werden können. Zu den Auswirkungen der jährlichen Mahd auf andere Organismengruppen ist verhältnismässig wenig bekannt. Eine Langzeituntersuchung (30 Jahre) am Südufer des Neuenburgersees liefert dazu einmalige Resultate. Dabei wurden die Bestände von fünf häufigen Arten (Teichrohrsänger, Rohrammer, Rohrschwirl, Wasserralle und Bartmeise) in Abhängigkeit eines unterschiedlichen Mahdregimes untersucht. Die Resultate zeigen, dass für diese Vogelarten ein Mahdrhythmus alle 3 bis 6 Jahre optimal wäre.

 

16.30 – 16.50 Uhr

Alpnacherried: mit Schüttungen neue Lebensräume schaffen
Andy Wyss, Ala – Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz, und Martin Schuck, BirdLife Schweiz

Alpnacherried © Martin Brun

In den Jahren 2022/2023 entstanden durch Aufschüttungen im Mündungsbereich der Sarneraa in den Alpnachersee neue 7 ha Flachwasserzonen und 3 ha Flachmoorflächen. BirdLife Schweiz begleitete dieses Aufwertungsprojekt des Kantons Obwalden in Zusammenarbeit mit weiteren Naturschutzorganisationen. Erste Schutzmassnahmen zur Besucherlenkung wurden bereits umgesetzt, und weitere ökologische Aufwertungen sind in Planung. Das Alpnacherried ist ein bedeutendes Reservat der Ala, der Schweizerischen Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz. Ehrenamtliche des Ala-Reservatbetreuerteams führen dort im Frühling Brutvogelerfassungen durch. Zusammen mit der IG Haubenmeise haben sie ein begleitendes Monitoring ins Leben gerufen. Über dieses und weitere Themen wird berichtet.

 

16.50 – 17.00 Uhr

Fazit und Abschluss der Tagung
Maria Jakober

 

Ab 17.00 Uhr

Apéro mit biodiversen Häppchen

 

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5. Zentralschweizer Naturtagung

Referentinnen und Referenten

Maria Jakober

Maria Jakober Umwelt GmbH
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Anne Dietzel

Co-Leiterin, Plattform Wasserqualität des Verbands Schweizer Abwasser- und Gewässerschutzfachleute (VSA)
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Peter Ulmann

Leiter Abteilung Natur, Jagd und Fischerei, Dienststelle Landwirtschaft und Wald (lawa), Kanton Luzern
Kontakt

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Ruedi Wüst-Graf

Geschäftsführer, Naturschutzbüro und Tierpräparation
Kontakt

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Thomas Röösli

Geschäftsführer, carabus Naturschutzbüro
Kontakt

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Corina Del Fabbro

Geschäftsführerin Pro Natura St. Gallen – Appenzell
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Thomas Sattler

Projektleiter Ressort «Situation der Vogelwelt», Schweizerische Vogelwarte Sempach
Kontakt

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Andy Wyss

Reservatsbetreuer, Ala – Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz
Kontakt

 

Martin Schuck

Stv. Geschäftsführer, Leiter Abteilung Artenförderung, BirdLife Schweiz
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4. Zentralschweizer Naturtagung

Manchmal fehlen die Ideen für ein ökologisches Aufwertungsprojekt oder die Kenntnisse, wie eine Vision umgesetzt wird. Oder die Kontakte zu Menschen fehlen, die mithelfen können. An der Zentralschweizer Naturtagung sollen erfolgreiche Projekte allen Interessierten vorgestellt, Wissen geteilt und Kontakte gepflegt werden. In kurzen Beiträgen werden laufende Projekte im Natur- und Landschaftsschutz vorgestellt. Den Schwerpunkt dieses Jahr bildeten Themen rund um Artenförderung und Umweltbildung.

Die 4. Zentralschweizer Naturtagung fand am Samstag, 28. Oktober 2023 von 13 bis 17 Uhr an der Vogelwarte Sempach statt, und zwar im roten Forschungsgebäude (Seerose 1, Saal Aquila).

Am selben Vormittag war zudem die Bibliothek der Vogelwarte für Interessierte von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Der Gelbringfalter ist auf lichte offene Waldstandorte angewiesen und stark gefährdet. © Stefan Werner

Veranstaltungspartner

 

Finanzielle Unterstützung

Wir danken folgenden Institutionen für die Unterstützung der 4. Zentralschweizer Naturtagung:

 

 

4. Zentralschweizer Naturtagung

Referentinnen und Referenten

Michael Schaad

Leiter Stab, Schweizerische Vogelwarte Sempach
Kontakt
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Jörg Gemsch

Fachbereichsleiter Arten, Dienststelle Landwirtschaft und Wald lawa, Kanton Luzern
Kontakt
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Fabian Haas

Geschäftsführer, WWF Uri
Kontakt
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Thomas Röösli

Geschäftsführer, carabus Naturschutzbüro
Kontakt
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Peter Lakerveld

Mitarbeiter Ressort Lebensraum Wald, Schweizerische Vogelwarte Sempach
Kontakt
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Peter Knaus

Präsident, BirdLife Luzern
Kontakt
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Ann Walter

Projektleiterin Marketing und Kommunikation, BirdLife Schweiz
Kontakt
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Dominik Henseler

Leiter, Naturlehrgebiet Buchwald
Kontakt
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Malu Kieffer

Umweltberaterin, Umweltberatung Luzern

Kontakt
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4. Zentralschweizer Naturtagung

Programm

Programm als PDF

 

Ab 12.00 Uhr

Kaffee und Kuchen
Büchertisch und Informationen über Vögel und Naturschutz
Von 9 bis 13 Uhr ist zudem die Bibliothek der Vogelwarte geöffnet

 

13.00 – 13.10 Uhr

Begrüssung
Michael Schaad, Schweizerische Vogelwarte Sempach

 

13.10 – 13.50 Uhr

Verbreitungsatlanten als Grundlagenwerke für den praktischen Naturschutz
Jörg Gemsch, Dienststelle Landwirtschaft und Wald lawa, Kanton Luzern

Geburtshelferkröte © Harald Cigler

In den vergangenen acht Jahren wurden durch die Naturschutzfachstelle des Kantons Luzern zusammen mit ausgewiesenen Fachpersonen für folgende Artengruppen kommentierte Verbreitungsatlanten erstellt: Libellen, Heuschrecken, Reptilien, Amphibien. Im Vortrag wird dargestellt, wie der Erarbeitungsprozess abläuft, welcher Mehrwert für die praktische Naturschutzarbeit daraus resultiert und welche zentrale Rolle den Artenkennerinnen und Artenkennern im Erarbeitungsprozess zukommt.

 

13.50 – 14.10 Uhr

Lebensraum für Wiesel und Co. – Aufwertungsmassnahmen und Monitoring im Kanton Uri
Fabian Haas, WWF Uri

Hermelin © Albert Heeb

Die zunehmend strukturarmen Kulturlandflächen bieten vielen Tier- und Pflanzenarten keinen passenden Lebensraum mehr. Mit geeigneten Strukturen für Wiesel und Co. kann in den Kulturlandschaften wieder ein reiches Netz von Lebensräumen entstehen. Das dient nicht nur den beiden Wieselarten – Hermelin und Mauswiesel –, sondern auch einer Vielzahl von anderen Tier- und Pflanzenarten. Der WWF setzt deshalb im Kanton Uri ein Förderprojekt für die zwei Wieselarten um. Dies beinhaltet neben konkreten Lebensraumaufwertungsmassnahmen auch Öffentlichkeitsarbeit und ein Monitoring.

 

14.10 – 14.30 Uhr

Glühwürmchen sind Botschafter!
Thomas Röösli, carabus Naturschutzbüro

Grosses Glühwürmchen © Patrick Steinmann

Das magische Leuchten der Glühwürmchen vermag viele Leute zu verzaubern. Entsprechend eignen sie sich besonders gut als Botschafter für mehr Natur- und Insektenschutz. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das Grosse Glühwürmchen überall häufig. Die intensive Landnutzung und Zersiedelung, insbesondere auch die Lichtverschmutzung, haben der Art jedoch stark zugesetzt. Um Schutz- und Fördermassnahmen zu entwickeln, ist es unverzichtbar, deren aktuelle Verbreitung zu kennen. Damit eröffnet sich gerade für Naturschutzvereine ein attraktives Betätigungsfeld. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, wie mit einfachen Mitteln die Verbreitung des Grossen Glühwürmchens festgestellt werden kann. Der Autor erzählt aus eigenen Feldstudien und gibt Hinweise, wo und mit welchen Methoden Glühwürmchen gefunden werden können.

 

14.30 – 14.50 Uhr

Durch Trockenstress beeinträchtigte Wälder für die Biodiversität sichern
Peter Lakerveld, Schweizerische Vogelwarte Sempach

Alpenbock © Stefan Werner

Trockene Sommer aufgrund des Klimawandels hinterlassen in den Wäldern der Schweiz ihre Spuren: Viele Bäume haben lichte Kronen und sterben ab. So dramatisch und problematisch diese Entwicklungen auch sind, stellen sie doch auch eine Chance dar. Aus Sicht der Biodiversität sind diese Flächen nämlich für einige Jahre sehr wertvoll, weil unterschiedliche Vegetationsformen entstehen und Totholz vielen gefährdeten Arten Lebensraum bietet. Das Projekt «Trockenstress als Chance» der Vogelwarte strebt darum an, absterbende Waldflächen für eine bestimmte Zeit der Natur zu überlassen. Nach den positiven Erfahrungen der Startphase im Pilotkanton Basel-Landschaft wird das Projekt ab diesem Jahr auf den Kanton Luzern ausgeweitet.

 

14.50 – 15.30 Uhr

Pause

 

15.30 – 15.50 Uhr

Naturbeobachtungen machen Spass
Peter Knaus, BirdLife Luzern

Rotkehlchen © Guido Huser

Vögel sind attraktive Botschafter der Biodiversität und eignen sich übers ganze Jahr für Anlässe. In der kalten Jahreszeit sind sie zudem wegen des fehlenden Laubs einfacher zu entdecken. Dann halten sich auch viele Waldvögel gerne in Siedlungen auf. Die Aktion «Stunde der Wintervögel» verbindet all dies und animiert die Bevölkerung, die Vielfalt vor der eigenen Haustüre zu entdecken. Seit vier Jahren führt BirdLife Luzern diese Zählaktion jeweils Anfang Januar durch. Das Wichtigste dabei ist, dass möglichst viele Leute mitmachen. Denn: Vögel beobachten macht Spass, und viele Vögel in der Umgebung machen Menschen glücklicher. Das Ziel der Aktion ist eine Sensibilisierung und eine Bewusstseinsbildung für die Vielfalt, die rund ums Haus, im Garten, im Quartier oder im Park anzutreffen ist. Die Stunde der Wintervögel wird auch in Deutschland, Österreich, Tschechien sowie ab 2024 in weiteren Ländern durchgeführt.

 

15.50 – 16.10 Uhr

Sprechen wir doch mal über Geld
Ann Walter, BirdLife Schweiz

Kaisermantel © Albert Krebs

Naturschutzarbeit ist in aller Regel ressourcenlimitiert – entweder fehlt es an Arbeitskraft oder am Geld, in der Regel an beidem, nicht aber an wichtigen Projekten. Dabei gibt es je nach Art und Grösse der Aufgaben Finanzquellen, die wir uns erschliessen können. Ein Projektbeschrieb, der auf die zentralen Fragen möglicher Geldgeber passende Antworten bereithält, öffnet Türen. Gut zu wissen also, was zwingend in einen Projektbeschrieb gehört und wie man zielgruppengerecht seinen Finanzbedarf kommuniziert.

 

16.10 – 16.30 Uhr

Das Naturlehrgebiet als Modell für Umweltbildung
Dominik Henseler, Naturlehrgebiet Buchwald

Naturbeobachtungen © Steffi Pfefferli

Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns, Umweltbildung ist wichtiger denn je. Das Team des Naturlehrgebiets setzt sich seit über 50 Jahren mit Sensibilisierungsarbeit und Umweltbildung dafür ein, dass die Faszination für die Natur geweckt und der Wert der Lebensvielfalt erkannt wird. Viele tausend Schülerinnen und Schüler lernen an diesem ausserschulischen Lernort didaktisch fundiert Pflanzen, Tiere und Lebensräume kennen. Nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Neugier, Freude und Ehrfurcht soll geweckt werden. Weiter schafft das Gebiet auch durch die Nutzung als Naherholungsort einen Bezug zur Natur. Von der nötigen Pflege profitieren Tiere und Pflanzen. Ein Blick hinter das Modell Naturlehrgebiet soll Einsicht schaffen und zur Nachahmung motivieren.

 

16.30 – 16.50 Uhr

Umweltberatung Luzern: vom Bauwagen via fensterlosen «Bunker» zur professionellen
Dienstleisterin für den ganzen Kanton

Malu Kieffer, Umweltberatung Luzern

Stieglitz © Andreas Trepte

Die Umweltberatung Luzern, vielen noch unter dem Begriff «öko-forum» bekannt, hat eine spannende Geschichte. Sie wurde 1987 als offizielle städtische Umweltberatung gegründet. Seit 2001 stehen unsere Dienstleistungen kostenlos für das gesamte Kantonsgebiet zur Verfügung. Der Beitrag gibt einen Einblick in die vielschichtige Beratungstätigkeit und zeigt, welche spannenden Aufgaben daneben noch wahrgenommen werden. Dazu gehören Aufbau und Pflege der Webseite, das Veranstaltungsprogramm mit Energie- und Naturanlässen, die Ausleihe von Geräten, die Umweltbibliothek und auch unterschiedlichste Kommunikationsaufgaben. Seit kurzem existiert auch die Plattform «Freiwilligeneinsätze», die direkt durch Organisationen genutzt werden kann.

 

16.50 – 17.00 Uhr

Fazit und Abschluss der Tagung
Michael Schaad, Schweizerische Vogelwarte Sempach

 

Ab 17.00 Uhr

Apéro mit biodiversen Häppchen

 

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3. Zentralschweizer Naturtagung

Manchmal fehlen die Ideen für ein ökologisches Aufwertungsprojekt oder die Kenntnisse, wie eine Vision umgesetzt wird. Oder die Kontakte zu Menschen fehlen, die mithelfen können. An der Zentralschweizer Naturtagung sollen erfolgreiche Projekte allen Interessierten vorgestellt, Wissen geteilt und Kontakte gepflegt werden. In kurzen Beiträgen werden laufende Projekte im Natur- und Landschaftsschutz vorgestellt. Den Schwerpunkt dieses Jahr bildeten Themen rund um Renaturierung und Artenförderung.

Die 3. Zentralschweizer Naturtagung fand am Samstag, 29. Oktober 2022 von 13 bis 17 Uhr an der Vogelwarte Sempach statt, und zwar im roten Forschungsgebäude (Seerose 1, Saal Aquila).

Am selben Vormittag war zudem die Bibliothek der Vogelwarte für Interessierte von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Das Braunkehlchen hat bei uns nur dort eine Zukunft, wo Heuwiesen grossflächig erst nach der Brutzeit gemäht werden. © Marcel Burkhardt

Veranstaltungspartner

 

Finanzielle Unterstützung

Wir danken folgenden Institutionen für die Unterstützung der 3. Zentralschweizer Naturtagung:

 

 

3. Zentralschweizer Naturtagung

Referentinnen und Referenten

Michael Schaad, Schweizerische Vogelwarte Sempach

Leiter Stab
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Ruedi Wüst-Graf

Ehrenmitglied des Ornithologischen Vereins Region Sursee, eigenes Ökobüro, Tierpräparator
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Silva Lanfranchi, Obwalden Tourismus

Rangerin am Glaubenberg
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Heidi Vogler und Matthias Merki, Dienststelle Landwirtschaft und Wald lawa, Kanton Luzern

Fachmitarbeiterin Landschaft und Wildhüterin
Fachbearbeiter Arten und Lebensräume
Kontakt H. Vogler, Kontakt M. Merki
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Pierre Mollet, Schweizerische Vogelwarte Sempach

Mitarbeiter Ressort Lebensraum Wald und Artenförderung Vögel, Spezialist für Raufusshühner, Waldschnepfe und Wald
Kontakt
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Simon Hohl, Schweizerische Vogelwarte Sempach

Mitarbeiter Ressort Lebensraum Kulturland und Artenförderung Vögel, Spezialist für Kiebitz und Braunkehlchen
Kontakt
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André Ducry, BirdLife Schweiz

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Artenförderung
Kontakt
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Elisabeth Danner, Regionalstelle Info Flora Zentralschweiz, Natur-Museum Luzern

Verantwortliche für das Botaniker*innen-Netzwerk, Konservatorin Botanik
Kontakt
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Roman Graf

Ehrenpräsident von BirdLife Luzern
Kontakt
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