Stunde der Wintervögel

«Volkszählung» der Vögel: 7.–9. Januar 2022

Die Blaumeise ist ein häufiger Gast im Garten und frisst z.B. Nüsse und Samen © Frank Vassen

Dritte Wintervogel-Zählung

Zum dritten Mal rief BirdLife Luzern dazu auf, die Vögel im Siedlungsgebiet – z.B. rund um die Futterstelle – im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Im Mittelpunkt stehen dabei jeweils häufige und weit verbreitete Vogelarten wie Amseln, Spatzen, Finken und Meisen, die auch bei Schnee und Kälte bei uns ausharren. Die häufigsten Wintervögel sind in einem übersichtlichen Flyer zusammengestellt.

Öffentliche Zählaktionen 2022

An den folgenden Standorten standen Expertinnen und Experten zur Verfügung, die eine Stunde lang die Vögel zählen. Sie halfen auch dabei, die Artenvielfalt im Siedlungsraum kennenzulernen und neue, weniger bekannte Vogelarten zu entdecken.

  • Luzern, Dreilindenpark: Freitag, 7. Januar, 11 Uhr;
    Luzern, Strandbad Tribschen: Samstag, 8. Januar, 10 Uhr
  • Kriens, Bellpark: Samstag, 8. Januar, 9.30 Uhr
  • Ebikon, Bergstrasse: Freitag, 7. Januar, 8 Uhr
  • Emmen, Kirche/Schulhaus: Sonntag, 9. Januar, 10 Uhr
  • Sursee, Ereth-Park: Samstag, 8. Januar, 14 Uhr
  • Dagmersellen, Schulhaus Linde: Samstag, 8. Januar, 9.30 Uhr

Preise zu gewinnen

Unter allen erfassten Meldungen haben wir tolle Preise verlost: 3 Nistkästen nach Wahl, 3 Bestimmungsbücher «Vogels Vogelbuch» und 5 Familien-Eintritte ins Natur-Museum Luzern. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden wir nach dem Anlass schriftlich benachrichtigen.

Zum Vormerken

Die vierte Ausgabe der «Stunde der Wintervögel» findet vom 5. bis 8. Januar 2023 (und damit einen Tag länger) statt.

Rückblick auf 2021 und 2020

An der zweiten «Stunde der Wintervögel» 2021 zählten über 420 Vogelbegeisterte an den drei Tagen fast 10’800 Vögel. Auf den Podestplätzen waren Haussperling, Feldsperling und Amsel. Total konnten beeindruckende 89 verschiedene Vogelarten gesichtet werden. 2020 war ebenfalls der Haussperling der häufigste Wintervogel. Die Kohlmeise war damals noch die zweithäufigste Art, liegt nun aber auf Platz 5. Deutlich häufiger als im letzten Winter waren Bergfink und Stieglitz. Mehr Infos finden sich in der Medienmitteilung vom 10. Januar 2021 und in der detaillierten Darstellung. Die Ergebnisse der Erstausgabe von 2020 sind hier zusammengestellt.

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